Die Einladung

…die Gedanken einer wunderbaren Frau, die Gefühle in Worte zu fassen vermag, die mich bereits vor vielen Jahren tief berührten und es auch heute noch vermögen…

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst, und ob du es wagst davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen, für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines Leidens berührt hast, ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist, oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtiger zu sein, realistischer zu sein, oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählt hast, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem, und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen, „Ja„.

Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um die Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht wissen, wer du bist, und wie es kommt, wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst, und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer

Warum ich mich gerade heute an den Text erinnere, ich weiss es nicht! Ich glaube, ich habe mich inspirieren lassen, durch all die persönlichen Beiträge, die ich in verschiedenen Blogs gerade eben gelesen habe, es gefällt mir, in diese Welt eingetaucht zu sein, und ich empfinde es bereichernd!

DANKE!! samu 🙂

Musik liegt in der Luft

Hast du auch schon erlebt, dass ein Lied dich aufstellt, traurig macht, nachdenklich stimmt? Mir passiert das immer und immer wieder!

Dieses Wissen lässt sich wunderbar nutzen 🙂

Wenn ich mich ärgere aber keine Energie habe um mich mit mir und diesen Gefühlen auseinander zu setzen oder wenn Traurigkeit sich breit macht und ich gerade absolut keine Lust auf Tiefgang habe, dann erlaube ich mir, mich mit Musik abzulenken!

… und es funktioniert…  meistens 😉 und es kann vorkommen, dass samu dann singend durch die Küche tanzt!

und dann, wenn die Energie zurück ist, ja dann setze ich mich wieder mit mir auseinander und hinterfrage meinen Ärger oder meine Traurigkeit … um danach wieder zufrieden durchs Leben zu tanzen!

samu 🙂

Auszeit

Mir eine Auszeit nehmen – immer mal wieder!

Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, mir immer mal wieder eine Auszeit zu nehmen. Sei es nur für einige Minuten mich hinzusetzen und nachzudenken, einen Spaziergang im Wald zu machen, eine Runde zu laufen, meinen Körper zu spüren. Was auch immer ich tue, ich muss es alleine tun!

Gedanken, Gefühle, überschlagen sich, lassen sich nicht einordnen  – doch dann, wenn ich mir bewusst eine dieser Auszeiten nehme, ist es wieder da, das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, dann wenn ich mich spüre und mich gerne haben kann, genau so wie ich bin.

Kennst du das auch?

Bis bald!

Samu 🙂

Beziehungen Teil 2

Ich will euch meinen absoluten Lieblingstext zum Thema Beziehungen nicht vorenthalten!

Dieser Text ist von Ulrich Schaffer aus seinem Buch:
Entdecke das Wunder, das du bist.

Seine Texte sind für mich seit vielen Jahren Anregungen, um manchmal etwas tiefer in mir zu graben, um mich zu hinterfragen, oft sind seine Gedanken jedoch Bestätigungen für mein Fühlen und bestärken mich in meinem Tun.

Ohne dich, mit dir

Doch, doch. Ich kann ohne dich leben.
Ich finde Schätze in mir. Ich beginne gerade erst zu graben.
Ich sage damit nichts gegen dich, sondern nur etwas für mich.

Ich muss und will von mir aus leben. Ich will dich nicht mehr unter Druck setzen, meine Lebenserfüllung zu sein. Gerade das macht unsere Beziehung kaputt. Vieles von dem, was ich von dir verlange, wird mich erst wirklich glücklich machen, wenn ich es in mir finde.

Und auch dein Leben wird dadurch anders werden. Dein Glück wird nicht nur daraus bestehen mich glücklich zu machen. Du wirst lernen, dich selbst glücklich zu machen und dabei doch nicht egoistisch zu sein. Auch du wirst ohne mich leben können, und ich werde es verstehen.

Und gerade wenn ich weiss, dass ich ohne dich leben kann, dass mein Leben auch ohne dich komplett ist, gerade dann will ich mein Leben mit dir teilen. Nicht weil ich es muss, sondern weil ich es will; nicht weil ich dich brauche, sondern weil ich mit dir sein will; nicht weil du mich brauchst, sondern weil ich mich für dich entschieden habe. Ich wünsche mir etwas von dem Reichtum deines Lebens.
Spürst du die Freiheit, in der wir miteinander umgehen und uns gegenseitig mitteilen können?

U. Schaffer

Was lösen diese Worte in dir aus?

Bis bald!
Samu 🙂

Beziehungen Teil 1

Momentan mache ich mir viele Gedanken über Beziehungen und treffe auf Situationen, die Diskussionen zu diesem Thema auslösen. Es ist interessant wie vielfältig unterschiedlich unsere Ansichten, Vorstellungen, Wünsche zu diesem Thema sind.

Ich frage mich, was macht eine gute Beziehung aus?

Wie setzt du deine Energie ein?

Auf was legst du besonderen Wert?

Was verändert sich im Laufe der Jahre?

Verändert sich überhaupt etwas?

Es ist viele Jahre her, dass ich folgende Gedanken notiert habe, sie gefallen mir noch heute.

JAHRE DES ZUSAMMENSEINS

Wie die Jahrringe eines Baumes,
manchmal schmal und kaum zu sehen,
dann wieder stark und breit,
erlebe ich unsere Jahre des Zusammenseins.
Ob es nun Zeiten waren voll Freude und Glück
oder aber Zeiten, in denen wir weniger Verständnis füreinander hatten –
die Stärke unserer Beziehung ist,
wie die Stärke eines Baumes,
mit jedem Jahr gewachsen.

Wie erlebst du deine Beziehung?
Ich freue mich auf deine Gedanken!

Samu 🙂