Erwartungen und Wünsche

Wenn ich erwarte, kann ich enttäuscht werden!

Allein schon das Wort drückt einen unterschwelligen Befehl aus – ich warte auf das Ergebnis und ich warte, dass es sich so ereignet wie ich das will.
Wenn meine Erwartung nicht erfüllt wird, muss ich enttäuscht sein, das Ergebnis entspricht nicht der Vorstellung, die bereits in mir war.

Wenn ich wünsche bin ich nicht festgefahren. Es wäre schön wenn …. und nicht… so muss es sein! Oft sind Wünsche jedoch Wünsche mit Erwartungshaltung, wir täuschen uns selbst, und weil der Wunsch eigentlich eine Erwartung ist, werden wir auch in diesem Fall enttäuscht.
Oder umgekehrt, wir wünschen uns etwas und unser Gegenüber verfällt in einen Erwartungsdruck obwohl wir absolut nichts erwarten sondern nur wünschen! Dies wiederum steht und fällt mit dem Selbstwertgefühl meines Gegenübers.

Dieser Text entstand nach einer längeren Diskussion und noch immer sind Fragen offen… es würde mich freuen wenn du deine Gedanken mit mir teilst…vielleicht gibt es noch ganz andere Aspekte zu diesem Thema, die wir nicht beachtet haben!

Ich freue mich von dir zu lesen… samu 🙂

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11 Gedanken zu “Erwartungen und Wünsche

  1. …erwarten und wünschen…

    kehrt man es um heisst es;
    „…genügen und erfüllen…“

    So betrachtet, fällt erst richtig auf, wie sich Erwartungshaltung auswirkt – wie sehr das „genügen müssen“ belasten kann.

    (Dieser Druck entsteht nicht nur in der Beziehung mit einem Gegenüber sondern auch in mir selbst…)

    Wiederum; besinne ich mich auf mich zurück, erwarte ich nicht mehr…
    Weil ich weiss, mich dem Druck „genügen müssen“ selbst nicht mehr aussetzen will.

    Sich in einer Begegnung finden, in welcher genau das Wünschen fern der Erwartung aber angedacht und geträumt werden darf…, dass ich mich im Gegenüber sicher fühlen kann… weil ich genüge einfach weil ich bin wie ich bin…
    Dann bewohnt das (Selbst-)Vertrauen dieses Zusammensein – …

    DANKE ❣️

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    1. Deine Gedanken erinnern mich an deinen Beitrag Selbstliebe!

      https://sandmaennli.wordpress.com/2016/04/16/selbstliebe-2/

      Ist es nicht so, dass wenn Menschen Eigenverantwortung übernehmen und sich in Selbstliebe üben ein Treffen, eine Beziehung sich nur positiv erfüllen kann/darf?

      Steht oder fällt die Auswirkung einer Beziehung nicht genau mit dieser Grundeinstellung zu sich selbst?

      Erwarte und wünsche ich von meinem Gegenüber nicht im Grunde die Bestätigung meines tiefsten Wunsches zu genügen?
      Kann ich mir genau diese Erwartungen und Wünsche selber erfüllen, entfallen Erwartungen und Wünsche an mein Gegenüber, oder?

      Ich danke DIR für deine Inspiration!

      von ❤ Sandra

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  2. …Deine Fragen treffen präzis den Nerv…

    Nehme ich mein Genenüber an so wie es ist, „erwarte“ ich das Selbe insgeheim.

    Will ich nur mir genügen…, erwächst die Erwartung an mein Gegenüber, dass es mich auch gewähren lässt… – suche/finde ich darin auch seine Bestätigung „ich genüge“.

    Sind wir uns dieser Konsequenz bewusst, fällt das „Bedingungslose“ einer Beziehung in der Quadratur des Kreises…

    Oder wird zur Tür die wiederkehrt… und uns vor immer die gleiche Frage und Entscheidung stellt…

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