Genügst du?

Erfüllst du?
Reichst du?
Entsprichst du?
Suchst du nach Anerkennung oder Bedeutung?

Thema „GENÜGEN“ im Dialog mit Gerald Hüther

Kann es sein, dass wir uns selbst nicht genügen?

Kann es sein, dass wir unser Gegenüber daher zum Objekt unserer Demonstrationen machen müssen um unsere eigene Bedeutsamkeit zu demonstrieren.

Was wäre wenn DU DIR und ICH MIR genügen würden?

Ich freue mich auf deine Gedanken!

von ❤ samu

8 Gedanken zu “Genügst du?

    1. Liebe Christel

      DANKE für dein Gedankenteilen!

      Ich glaube, „sich genügen“ ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, der Ursprung der Selbstliebe und die Wurzel einer gesunden Beziehung. Wie schön, kannst du zu dir sagen, im grossen und ganzen genüge ich mir! ❤

      Wenn du dich über Anerkennung freuen kannst, wenn du etwas besonders gut gemacht hast, dann fühlt sich das gesund an und ist für mich nicht dasselbe, wie wenn du etwas besonders gut machst um Anerkennung zu erhalten!

      Dass wir die Möglichkeit haben von unserem Gegenüber zu lernen, wenn wir offen sind, Vertrauen haben und uns mitteilen, dafür bin ich sehr dankbar! Und auch wenn ich mir genüge oder gerade deswegen, kann ich diese Gelegenheiten im besonderen wahr- und aufnehmen.

      Ich freue mich wieder hier zu sein, nach meiner längeren Blogpause, es fühlt sich gerade sehr gut an!!

      von ❤ samu

      Gefällt 1 Person

  1. „Was wäre wenn DU DIR und ICH MIR genügen würden?“

    Liebe Samu

    Das ist eine, wenn nicht gar DIE zentrale Frage an „das Selbstwertgefühl“.
    Spontan beantworte ich sie gerne mit;

    „Die gegenseitige Erwartungshaltung würde im Nu nahezu aufgehoben.“

    Ist es aber wirklch so „einfach“?

    Deine Frage erkundigt sich nach einem inneren „Zustand“ welcher sich nicht isoliert messen oder an einem einzelnen Parameter abbilden lässt und auch keine feste starre Grösse oder Eigenschaft darstellt. Vielmer scheint er stark abhängig von äusseren Einflüssen, Strukturen und Formen unserer Sozialen Geflechte, oder von Ereignissen zu sein.

    So ist „mir selbst genügen“ die befreiende wie verletzliche Errungenschaft aus (m)einer tiefen und reflektierten Auseinandersetzung mit (mir)sich selbst. Es ist gleich dem (Wende-)Punkt an welchem ich in mir erfüllt und tief zufrieden bin… nicht mehr anderen genügen brauche – und keine (Selbst-)Darstellung oder eben auch kein Gegenüber benutzen muss um mir selbst zu genügen…

    genügst DU DIIR – genüge ICH MIIR…
    so erlischt das Erwarten… davon bin ich überzeugt!

    DANKE für Dein Gedankenteilen.

    ❤️ Dany

    Gefällt 2 Personen

    1. DANKE Dany…. schön, dich hier zu lesen!

      So ist „mir selbst genügen“ die befreiende wie verletzliche Errungenschaft aus (m)einer tiefen und reflektierten Auseinandersetzung mit (mir)sich selbst. Es ist gleich dem (Wende-)Punkt an welchem ich in mir erfüllt und tief zufrieden bin… nicht mehr anderen genügen brauche – und keine (Selbst-)Darstellung oder eben auch kein Gegenüber benutzen muss um mir selbst zu genügen…

      …mit diesen Worten bringst du es genau auf den Punkt!!

      Kann es sein, dass dies schlussendlich den Kreis der Sinnfrage des Lebens schliesst?
      Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein. (Dalai Lama)

      Kann es sein, dass dieser Zustand es ist, den es anzustreben sich lohnt?
      Wir leben nicht um zu glauben sondern um zu lernen. (Dalai Lama)

      Ich freue mich auf weitere Gedanken…
      von ❤ samu

      Gefällt 1 Person

      1. Liebe samu

        „Unsere wahre Aufgabe ist es glücklich zu sein…“
        Sie erscheinen einem vielleicht als grosse Worte. Aber ja, ich denke, dass es diese tiefe innere Zufriedenheit zu finden gilt… sie zu wahren und mit Leidenschaft zu pflegen. Um es mit Deinen Worten zu sagen, „dieser Zustand ist es, den es anzustreben sich lohnt“! Hier beantwortet sich für mich tatsächlich die eigentliche Sinnfrage.

        Der Weg dahin ist ja kein einfacher. Will ich mit mir im Reinen sein/bleiben, führt er unweigerlich über das unentwegte Lernen… an und mit mir selbst. Zitiert der DalaiLama damit nicht eigentlich meinen/unseren lieben Lehrer Leben? 😉

        DANKE Dir für Dein Fragen nd jeden Gedanken

        von ❤️ Dany

        Gefällt 1 Person

  2. Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich hab‘ mich noch selten getäuscht.

    Johann Nepomuk Nestroy

    So fatalistisch sehe ich es nicht 🙂 aber Erwartungshaltung ist der Killer für Zufriedenheit, das glaube ich schon, oder besser, das ist meine Erfahrung. Wenn ich völlig ohne Erwartungen auf Menschen zugehen kann, auch auf mich selbst, ist die Chance, dass sie mir. dass ich mir „genüge“ weitaus größer, als wenn ich Bilder im Kopf habe, die sich nicht erfüllen und so Enttäuschung auslösen. Sich selbst genügen hat für mich auch viel damit zu tun, mit sich selber im Reinen zu sein. Gelingt mal mehr, mal weniger. An Tagen, an denen ich selbst mein bester Freund bin, geht es mir am besten.

    Gefällt 3 Personen

    1. DANKE für’s Gedankenteilen!
      Wunderbar, dass du es nicht gar so fatalistisch siehst wie Johann Nepomuk Nestroy! 😉

      Ich habe mir vor längerer Zeit bereits Gedanken zum Thema Erwartungen gemacht und einen Beitrag geschrieben, vielleicht interessiert dich das? Vor allem die Diskussion, die daraus entstand, finde ich interessant.

      https://mitteninsherzmoment.wordpress.com/2015/10/07/erwartungen-und-wuensche/

      Ich glaube mittlerweile wirklich, dass es eigentlich ganz einfach wäre …. wenn sich jeder selbst genügen würde, könnten wir aufhören uns gegenseitig zu Objekten zu machen und dadurch würden Erwartungen gar nicht entstehen.
      Doch wie du bereits schreibst, sich selbst genügen, hat auch für mich sehr viel mit „mit sich selber im Reinen zu sein“ zu tun. Dies wiederum ist viel Arbeit, ehrliche Selbstreflexion usw….
      und dennoch, ich glaube weiterhin daran, dass es sich lohnt auf diesem Weg zu sein, für mich und auch für mein Gegenüber.

      Liebe Grüsse zurück zu dir!
      von ❤ samu

      Gefällt 1 Person

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