Step by step…

Getragen von der Gewissheit, dass Ängste sich überwinden lassen,
schreite ich durch die Dunkelheit meiner Gedanken,
falle in die Tiefe meiner Seele,
fordere bewusst meine Schattenseiten heraus sich mir zu zeigen.
Sehe die bereits geöffneten Türen
betrachte, was sich dahinter verbarg.
Suche mutig weiter nach Verborgenem
möchte mich ganz und gar erkunden,
mich auseinandersetzen,
mir ehrlich und klar gegenüberstehen
und dann, einen Schritt näher mir selbst,
meinen Weg fortsetzen….

samu ❤
unendlich dankbar für die Ruhe, die mich momentan umgibt

Offenheit

Irgendwann war ich es müde Rollen zu spielen, irgendwann war ich einfach ich!

Offenheit bedeutet für mich, mir selbst und auch meinem Gegenüber zuzugestehen, dass das Leben nicht immer so läuft, wie ich mir das gerade wünschen würde. Probleme beim Namen nennen, Trauer, Verletzung, Enttäuschung aussprechen, Tränen nicht zurückhalten, zugleich aber auch die schönen, intensiven Gefühle mitteilen, Lebensfreude ausleben.

Meine Beziehung zu meinen Mitmenschen ist dadurch intensiver, tiefer, schöner, echter geworden! Meine Beziehung zu mir selbst gesünder, klarer, freier, authentischer!

Mittlerweile weiss ich, dass Offenheit ein wichtiger Aspekt des menschlichen Zusammenlebens ist. Offenheit ist eine Bereicherung und entlastet mich und mein Gegenüber von dem Trugschluss, dass nur mein oder dein Leben nicht perfekt ist.

Durch Offenheit entstehen Gespräche, die mir Türen öffnen zu neuen Blickwinkeln, anderen Ansichtsweisen, neuen Ideen!

DANKE für deine Offenheit!

herzlichst samu 🙂

 

 

 

Die Einladung

…die Gedanken einer wunderbaren Frau, die Gefühle in Worte zu fassen vermag, die mich bereits vor vielen Jahren tief berührten und es auch heute noch vermögen…

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst, und ob du es wagst davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen, für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines Leidens berührt hast, ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist, oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtiger zu sein, realistischer zu sein, oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählt hast, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem, und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen, „Ja„.

Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um die Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht wissen, wer du bist, und wie es kommt, wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst, und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer

Warum ich mich gerade heute an den Text erinnere, ich weiss es nicht! Ich glaube, ich habe mich inspirieren lassen, durch all die persönlichen Beiträge, die ich in verschiedenen Blogs gerade eben gelesen habe, es gefällt mir, in diese Welt eingetaucht zu sein, und ich empfinde es bereichernd!

DANKE!! samu 🙂

Authentisch sein

Das Große ist nicht dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.
Sören Kierkegaard

Die letzten Tage wurde mir wieder einmal auf’s neue bewusst, wie wichtig es mir ist, authentisch zu sein!

Ich spüre, dass dieses Thema einen hohen Stellenwert in meinem Leben hat. Authentisch sein, wünsche ich mir auch von den Menschen in meinem Umfeld, von meiner Familie, meinen Freunden, meinen Mitarbeitern.

„Angewendet auf Personen bedeutet Authentizität, dass das Handeln einer Person nicht durch äußere Einflüsse bestimmt wird, sondern in der Person selbst begründet liegt. Gruppenzwang und Manipulation beispielsweise unterwandern persönliche Authentizität.“

Wie oft dargestellt, steht für mich Authentizität auch nicht im Gegensatz zu einem angenehmen Zusammenleben, sich einordnen können, sich anpassen können. Ich denke eine gesunde Mischung von Authentizität und Sozialkompetenz sind die idealen Voraussetzungen für reifes Handeln.

Für mich geht es dabei um die Kunst sich selbst zu sein, zu sich, seinen Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen zu stehen und trotzdem einen wertschätzenden, einfühlsamen Umgang mit seinen Mitmenschen zu pflegen, andere Meinungen zu akzeptieren und gemeinsam einen Konsens zu finden.

Was heisst für dich „authentisch sein“? Lebst du deine Wünsche, stehst du zu deinen Gefühlen, sprichst du deine Ideen aus? Bist du manchmal anstrengend?

Bis bald!

samu 🙂