Der Weg ist das Ziel

Vergleichbar mit dem Weg auf den Gipfel sehe ich das Leben.
Schritt für Schritt dem Ziel entgegen,
belohnt mit mehr und mehr Klarheit und Weitsicht.
Das Lernen und Reifen geschieht auf dem Weg
manchmal beschwerlich, gefährlich
dann wieder sanft, lieblich und weich.
Stärke und Mut entwickelt sich bei Herausforderung.
Tiefe und Sicherheit entsteht in Ruhe und Entspannung.
Es gibt Augenblicke, da ist ein Schritt zurück unumgänglich
vielleicht ein Umweg sogar notwendig.
Manchmal lege ich eine Pause ein.
Doch gehe ich stetig weiter dem Ziel entgegen
in mir wachsend und reifend,
wissend, dem Wunsch meines Herzens
Schritt für Schritt näher zu kommen,
auf meinem Weg zu sein.

samu unterwegs zum ❤
und gerade so sehr glücklich

Die Einladung

…die Gedanken einer wunderbaren Frau, die Gefühle in Worte zu fassen vermag, die mich bereits vor vielen Jahren tief berührten und es auch heute noch vermögen…

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst, und ob du es wagst davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen, für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines Leidens berührt hast, ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist, oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtiger zu sein, realistischer zu sein, oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählt hast, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem, und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen, „Ja„.

Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um die Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht wissen, wer du bist, und wie es kommt, wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst, und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer

Warum ich mich gerade heute an den Text erinnere, ich weiss es nicht! Ich glaube, ich habe mich inspirieren lassen, durch all die persönlichen Beiträge, die ich in verschiedenen Blogs gerade eben gelesen habe, es gefällt mir, in diese Welt eingetaucht zu sein, und ich empfinde es bereichernd!

DANKE!! samu 🙂