Was für eine will ich sein?

Eine gute Erkenntnis vorweg, diese Entscheidung kann ich bis zu meinem letzen Atemzug jeden Moment treffen und mein Ändern leben.

Was für eine will ich sein? Meine Gedanken bringen mich zu meinem Verhalten. Muster, welche sich über all die Jahre eingeprägt haben. Eigenschaften, welche ich an mir mag und ich gerne beibehalte aber auch Verhaltensweisen, die ich ablegen möchte, da sie in mir negative Gefühle auslösen.

Es gibt kein vorgefertigtes Netzwerk, welches mir hilft oder mich lenkt Mensch zu werden meine Haltung steuert und dadurch mein Verhalten verändert.

Orientierung erhalte ich durch Erfahrungen. Es liegt an mir, welche Erfahrungen ich bereit zu machen bin und welche Haltung ich dadurch entwickeln kann. Günstige Erfahrungen führen zu günstigen Haltungen und da günstige Erfahrungen immer gekoppelt sind an Dinge, die mir Freude machen, sollte es doch eigentlich leicht fallen, meine Haltung positiv zu verändern.

Verändert sich meine Haltung aufgrund meiner positiven Erfahrungen, verändert sich auch mein Verhalten in einer Weise, welche ich mir wünsche.

Ich möchte mir meiner Würde bewusst sein und versuchen mein eigenes Leben so zu gestalten, dass es mit dem übereinstimmt, wie ich mir eine Welt wünsche. 

Was für eine/einer willst du sein?

Ich freue mich auf deine Gedanken…  samu ❤

(Gedanken, inspiriert durch die Auseinandersetzung mit dem Buch „Würde“ von Gerald Hüther)

6 Gedanken zu “Was für eine will ich sein?

  1. Ich denke beim Lesen dieser Gedanken an eine Meditationsübung, in der ich aufgefordert werde, mich zu fragen: „Wer bin ich?“ – Oftmals genügt es, in sich hineinzuhorchen, zu erkunden, wer ich wirklich bin und was mich ausmacht, um zu erkennen, dass ich der sein will, der ich wirklich bin. Die Veränderung geschieht dann. Liebe Grüße, Bernd

    Gefällt 2 Personen

    1. Lieber Bernd
      Du beschreibst den Zustand „dass ich der sein will, der ich WIRKLICH“ bin….. ich denke, dass es in Momenten der Ruhe während einer Meditation fühlbar wird, wer wir wirklich sind und du hast recht, wir werden, was wir denken und dadurch ist es wohl auch möglich, nicht nur während der Meditation sondern auch im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen aus dieser Haltung zu agieren oder reagieren.
      Danke für dein Gedankenteilen!
      von ❤ samu

      Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Samu

    Danke Dir für Deine Frage…

    „was für Einer will ich sein…?“

    Möchte mir treu „ergeben“ bleiben.
    Mein unvollkommenes, fragendes, lernendes, werdendes, wachsendes (vielleicht auch naives wie trotziges) „Kind…“ in mir bewahren. Danit stehts echt und unverfällscht – mich selbst und bei mir bleiben.

    Das heisst, nicht nur mich als der der ich jetzt bin ganz und gar anzunehmen, sondern bereit zu sein den Wandel in mir zu pflegen.

    Wie Mahatma Gandhi sagte;
    „Sei Du selbst der Wandel – welchen Du in der Welt sehen willst“

    Freue mich auf jeden weiteren Gedanken und darauf weiter diskutieren zu können.

    herzlich Dany

    Gefällt 2 Personen


  3. Du teilst damit vielleicht DIE Fragen aller Fragen. Je länger ich darüber nachdenke, umso eher gelange ich zu dieser Überzeugung

    Wie Du schreibst, treffe ich die Entscheidung (bewusst oder unbewusst) in jedem Moment selbst…

    Welche Erfahrungen ich bereit bin zu machen liegt nur an mir. Ebenso wie ich meine gemachten Erfahrungen selbst positiv einordne. Selbstverantwortlich – selbstreflektiert! Beeinflusse damit bewusst die (positive) Richtung in welche Richtung ich weiter wachse mag. Unweigerlich bewege ich allein damit, mit meiner Haltung, die Kreise um mich herum. Oder wie Du einst in;

    https://mitteninsherzmoment.wordpress.com/2017/04/21/hassprediger-oder-friedensstifter-wir-entscheiden/

    schriebst… die Wellen (der Liebe) welche ich sende.
    Meine Würde, Deine Würde.

    Dankbar für diese Begegnung

    Dany

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Dany

      Es ist nun einige Monate her, seit ich diesen Beitrag schrieb.
      Ich bin mir dessen so sehr bewusst, was ich gerne möchte, was ich mir wünsche und was sich positiv auf mein und auch die Leben aller um mich herum auswirken würde.
      Und trotzdem, es gelingt nicht immer!

      samu …. auf der Suche nach dem WARUM?

      Gefällt 1 Person

      1. Anonymous

        Liebe Samu – auf der Suche nach dem Warum…

        Keine Gegenfrage, mehr eine Erkenntnis.

        Wären wir nicht Übermenschen gelänge es uns stets – in jeder Situation, gegenüber allen Menschen, in schlicht jedem einzelnen Moment – die Haltung die wir leben und pflegen möchten zu wahren / in unseren Augen immer das „richtige“ zu tun.

        Wir bleiben Lernende. Lassen Gefühle zu und uns vom Leben mitnehmen. Dabei laufen wir Gefahr, nein, geschieht es uns, dass über unsere Muster / Geschichte, also über unsere eigenen Beine zu stolpern. Das ist unangenehm, tut vielleicht sogar weh – verletzt das Gegenüber und uns selbst. Wie wir darauf reagieren, was wir daraus zu lernen bereit sind, glaube ich, wird darüber entscheiden ob es uns letztendlich doch gelingt in uns weiter zu kommen und daran / an uns zu wachsen .
        Wie Du schreibst, Dir bewusst zu sein was Du willst, bedeutet ja, dass Du Dir auch Dessen bewusst bist was Du NICHT willst. Ist es nicht eben die Selbstreflexion, auch die Frage nach dem Warum, welche uns davor bewahrt stehen zu bleiben, uns selbst fremd und untreu zu werden? Uns selbst, authentisch zu sein und zu bleiben…?

        DANKE – immer wieder – fürs Gedankenteilen

        ❤️lich Dany

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s